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Vianden Castle

Willkommen - Bienvenue - Welcome

Archive 2014

Eislecker Gospelchouer

12. Januar 2014 16:00 - Vic Abens-saal

Neujahrskonzert vom "Eisleker Gospelchouer"

Eintritt: Mitglieder der Viandener Schlossfreunde 8 .- Euro
Nicht-Mitglieder: 10.- Euro

Reservation Täglich von 10:00 - 16:00
: (+352) 83 41 08-1

oder caisse(at)castle-vianden.lu

Les Goûts Réunis

Les Goûts-Réunis: Solistes en Concert

L'ensemble les Goûts-Réunis est un nouvel orchestre luxembourgeois se consacrant principalement à la musique du XVIIème et XVIIIème siècles.
Formation à géométrie variable, « lesGoûts-Réunis » est composé demusiciens issus des plus grands conservatoires et universités d’Europe et d’Amérique, se produisant régulièrement au sein de nombreux orchestres européens et nord-américains.
L’ensemble doit son nom au recueil de pièces «Les Goûts-Réunis ou Les Nouveaux concerts» composé par François Couperin en 1724. Alors que commence déjà en France la lutte entre les partisans de la musique italienne et française, Couperin est le premier à tenter une conciliation des deustyles. Dans ses Goûts-Réunis, les deux univers musicaux s’y retrouvent dans une volonté consciente d’alliance des
styles.
Ainsi, le nom choisi pour l’ensemble n’a rien de fortuit; il se veut représentatif au Luxembourg, terre d’accueil et d’alliance d’hommes, femmes et enfants de toutes les cultures du monde.
Réunis par Kathia Robert, et assistée par Annie Boudrault, les musiciens poursuivent avec enthousiasme cette aventure humaine et musicale.

PROGRAMME:

Arcangelo Corelli (1653-1713):
Concerto grosso en ré majeur op. 6 no. 4
Sonata pour trompette, 2 violons et basse continue en rémajeur

Antonio Vivaldi (1678-1741):
Concerto pour flûte à bec en do mineur (RV.441)

Francesco Geminiani (1687-1762):
Concerto grosso detto la Follia ( Op.5 no.12)

Pause

Antonio Vivaldi (1678-1741):

LES 4 SAISONS
Concerto no 1 en mi majeur op. 8 RV 269 « le Printemps »
Concerto no 2 en sol mineur op. 8 RV 315 « l’Été »
Concerto no 3 en fa majeur op. 8 RV 293 « L’Automne »
Concerto no 4 en fa mineur op. 8 RV 297 « l’Hiver »

Réservation des places: (+352) 834108-1 / caisse(at)castle-vianden.lu
Prix: membres de l’asbl Les Amis du château de Vianden: 10.- non-membres: 15.-

DAS LEBEN IST SCHÖN

Ostereier aus Tschechien

Johannes Passion

19 April 2014 um 17:00 Uhr Konzert Utrechter Universitäts-Chor und Orchester (USKO)

"Die Johannes-Passion" von Johann Sebastian Bach

Der Utrechter Universitäts-Chor und Orchester mit rund 150 Studenten ist einer der grössten studentischen Musikgruppen aus den Niederlanden. Unter der Leitung von Gilles Michels bietet der USKO Studierenden einen einzigartigen Platz in ihrer Liebe zur klassischen Musik, um diese in
einer leidenschaftlichen und begeisterten Art und Weise weiter zu entwickeln.
USKO konzentriert sich hauptsäschlich auf die Musik von J.S. Bach.
Jedes Jahr führt das Ensemble in einem Drei- Jahres-Zyklus eines seiner grössten Werke auf: die Matthäus-Passion, die Johannes-Passion oder der h-Moll Messe.

Die Johannes-Passion (Passio Secundum Johannem, BWV 245) ist neben der Matthäus-Passion die einzige vollständig erhaltene authentische Passion von Johann Sebastian Bach. Sie ergänzt den Evangelienbericht nach Johannes von der Gefangennahme und Kreuzigung Jesu Christi durch Choräle und frei hinzugedichtete Texte und gestaltet ihn musikalisch in einer Besetzung für vierstimmigen Chor, Gesangssolisten und Orchester. Das etwa zwei Stunden dauernde Werk wird heute meist als Konzertmusik aufgeführt, hat seinen ursprünglichen Platz jedoch im Gottesdienst und wurde am Karfreitag, dem 7. April 1724, in der Leipziger Nikolaikirche uraufgeführt. (Quelle Wikipedia)

Solisten:
Soprano: Channa Malkin - Alto: Rosina Fabius - Tenor: André Cruz
Bass: Simon Schmidt - Evangelist: Scott Wellstead - Christus: Jasper Leever

Reservierungen unter: (+352) 834108-1 /caisse(at)castle-vianden.lu

Eintrittspreise: Mitglieder der Viandener Schlossfreunde 10.- Nicht-Mitglieder: 15.-

Photos (c) Armand Wagner  

Exposition

Ausstellung im Rittersaal

HOLZKOMPOSITIONEN von

Robert Mommer

vom 12 bis 27 April 2014

"Mit Holz gestalten in unterschiedlichen Ebenen,
mit Farben und Tönen weiche Übergänge bilden,
und mit beiden Vorgängen Kompositionen schaffen"

Robert Mommer

Der Künstler, RobertMommer, wurde am 11. 09. 1955 in Eupen als fünftes Kind und Sohn des Musikers und Pianisten Willy Mommer geboren. Nach Schulbesuchen in Eupen am Collège Patronné und Spa, wo er die mittlere Reife am
Institut Saint Roch absolviert begann er eine Bauzeichnerausbildung bei dem bekanntenStädtebauexperten, Professor H. Sprungala in Aachen, welcher ihn in die Bauhausarchitektur einführte. Parallel hierzu besuchte er die Ludwig- Mies Van Der Rohe-Schule in Aachen um dort seinen Abschluß zu machen. Nach einem weiteren Jahr bei Professor Sprungala und dem anschließenden Fachabitur an der Fachoberschulebegann er sein Studiuman der Fachhochschule für Architektur in Aachen. Während den folgenden Jahrzehnten führte ihn sein Beruf mit so manchen Architekten und interessanten Projekten in der Euregio und in Luxemburg zusammen. Die künstlerische Leidenschaft war schon immer vorhanden, entfaltete sich jedoch intensiver erst in den letzten drei Jahren, also ab Oktober 2010. Hier kam ihm die Idee zu einem Bild, welches sich nicht nur im Malerischen erschöpft, sondern auch mittels zurechtgeschnittenen Holzstrukturen eine etwas andere, tiefenwirksame Art des künstlerischen Ausdrucks ergab. Von diesem Moment an fehlte es ihm nicht an Inspiration und an vielseitigen Ideen zur Gestaltung. Wegen seiner großen Verehrung für die klassische Musik und hier im Besonderen den großen Klavierkonzerten, empfindet er auch in der Gestaltung seiner Bilder häufig
die Tendenz zu rhythmischen Harmonien.

Trio Fado

26 April 2014 20:00 im Vic. Abens-Saal

Konzert vom TRIO FADO

Maria Carvalho ( Gesang )
António de Brito ( Gesang / Gitarre )
Daniel Pircher ( Guitarra Portuguesa )
Benjamin Walbrodt ( Cello )

Trio Fado,
eine Gruppe, die in Berlin gegründet wurde, spielt diese Musik mit Hingabe.
Inzwischen sind deren Konzerte auch in Österreich, Schweiz, Italien, Griechenland, Polen, Russland und anderswo geschätzt. Die voluminöse,
rauchige Stimme von António de Brito, steht im Kontrast zur weichen Stimme von Maria Carvalho und der für den Fado unverzichtbaren Guitarra portuguesa, gespielt von Daniel Pircher in ursprünglicher Besetzung.
Schon lange gehört Benjamin Walbrodt fest dazu, dessen Cello Spiel die klassische Fado-Besetzung perfekt ergänzt. Trio Fado interpretiert berühmte Fados verschiedener Epochen mit eigenen Arrangements. In ihren neuen Kompositionen und Texten behält die Gruppe die alte Form des Fados, und verstärkt sie durch den Einfluss der musikalischen Erfahrungen seiner Musiker. Die Vielfalt der Instrumentierung und die lyrischen Anklänge der Texte bereichern die urige, ursprüngliche Form des Fados.

"Nunca e tarde" - es ist nie zu spät - die neue CD ist da!
Trio Fado CD benannt nach dem Song aus dem Kinofilm "Nachtzug nach Lissabon", den Trio Fado für den Film eingespielt hat (im Hintergrund der Kneipenszene mit Jeremy Irons und Bruno Ganz).
Maria ist die Sängerin des Liedes und hat auch den Text dazu geschrieben.

Mehr infos zum Trio Fado: www.triofado.de

Reservationen unter (00352) 83 41 08-1 oder caisse(at)castle-vianden.lu
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Trio Fado

Maria Carvalho, António de Brito e Daniel Pircher fundaram o Trio Fado em 1999.

Aos músicos do Trio Fado ligam sua terra natal, e a cidade de Berlim, onde vivem, e onde transmitem ao público alemão a riqueza musical do fado.

O sentimento na voz suave de Maria Carvalho contrasta com a sonoridade de António de Brito. Com a expressividade dos arranjos que salientam o som da guitarra potuguesa, tocada por Daniel Pircher, e a beleza clássica do violoncelo, por Benjamin Walbrodt, o Trio Fado transporta o público até à Lisboa antiga, que aqui ganha vida na melancolia e saudade tão portuguesas.

Trio Fado CD O seu CD "Com que voz" apresenta
interpretações muito próprias,
de fados de conhecidos compositores
e fadistas portugueses, e ainda algumas
composições do Trio Fado.

Na área MÚSICA, poderá escutar algumas faixas e também obter informação sobre como adquirir o CD.
Nesta página, encontrará ainda informação, designadamente sobre os concertos do Trio Fado e sobre os artistas.
Mais informações sobre Trio Fado: www.triofado.de/pt-index.html

Reservas por telefone: (00352) 83 41 08-1 ou caisse(at)castle-vianden.lu

Eintrittspreise: Mitglieder der Viandener Schlossfreunde 10.- Nicht-Mitglieder: 15.-

Trio Fado

David Ianni

Am Samstag, 24. Mai 2014 um 20:00 Uhr Konzert im Vic. Abens-Saal

Programm:

1. Teil
David Ianni (*1979)
Sonate Nr. 1 op. 65 (2002/2003)
Sonate Nr. 2 op. 109 (2013)

Alexander Skrjabin (1872-1915)
Sonate Nr. 3 op. 23 (1897/1898)

2. Teil
David Ianni
Liebesbriefe op. 62
Du
Sehnsucht
Liebes-Lied

Paddy Kelly (*1977) / David Ianni
Exiles
Thanking Blessed
MaryHopeRain of Roses

David Ianni
Rosa Mystica op. 84
Part I
Part II
Part III
Angelus op. 88
Part I
Part II
Afterthought op. 102


David Ianni ist Pianist und Komponist. Sein umfangreiches OEuvre besteht vor allem aus Werken für Klavier und geistlicher Chormusik. Er hat auch Kammermusik komponiert, ein Oratorium, Musik für Klavier und Orchester, sowie eine Kinderoper. Seine Musik wurde in ganz Europa, Indien und Japan aufgeführt.
David wurde 1979 in Luxemburg geboren. Mit 9 Jahren kam er in die Klavierklasse von Daniel Feis im Conservatoire d’Esch-sur-Alzette. Erste Kompositionsversuche stammen aus dieser Zeit. Bereits mit 15 beschließt er sein Klavierstudium in Luxemburg mit einem „Premier Prix avec grande
distinction“ und gibt kurz darauf sein Orchesterdebüt mit Franz Liszts 2. Klavierkonzert. Weitere Studien führen ihn nach London an die Purcell School und später zu Tatiana Sarkissova, Professorin an der Royal Academy of Music. Zu seinen Lehrern zählt David Ianni außerdem Dimitri Bashkirov, Anatol Ugorski, Dirk Joeres und Radu Lupu. 2005 schließt er sein Musikstudium mit Auszeichnung der Jury an der Musikhochschule in Maastricht in der Klasse von Tonie Ehlen ab.
Nachdem David Ianni mehrere Preise bei nationalen sowie internationalen Wettbewerben gewonnen hat, beginnt er als 16-Jähriger seine Laufbahn als Konzertpianist und hat seitdem in vielen Ländern Europas, in Indien und in Japan mitgewirkt, sowohl mit Soloauftritten als auch in Orchesterkonzerten.
1997 erscheint in Luxemburg seine Debüt-CD mit Werken von Beethoven, Rachmaninov und Skrjabin, 1999 folgt „Theodor Kirchner: Piano Music“.
Ende der neunziger Jahre zog sich David aus der Öffentlichkeit zurück, um seine geistliche und musikalische Identität zu finden. Er widmete sich mehr und mehr der Komposition eigener Werke.
In den folgenden, sehr fruchtbaren Jahren hat David einen einzigartigen, persönlichen Stil entwickelt, der sein Streben nach Wahrheit, Schönheit und Stille in der Musik reflektiert – Motive, die untrennbar mit den Inhalten seines katholischen Glaubens verbunden sind.

„Night Prayers – Mystical Piano Dreams“, Davids erstes Album mit eigenen Klavierkompositionen erschien 2011 bei OehmsClassics. Ebenfalls 2011 komponiert und spielt er die Klavierbegleitungen für das Album „Chant – Amor et Passio“ der Zisterziensermönche des Stiftes Heiligenkreuz, das in
Österreich mit Platin ausgezeichnet wurde. 2012 beauftragen die Mönche David mit der Komposition von weiteren Choralbegleitungen für das Album „Chant – Stabat Mater“.

Sein neues Solo-Album „Prayers of Silence“ wird 2014 bei OehmsClassics erscheinen.

www.davidianni.com
Reservierungen unter: (+352) 834108-1 /
caisse(at)castle-vianden.lu

Eintrittspreise: Mitglieder der Viandener Schlossfreunde 10.- Nicht-Mitglieder: 15.-

Salon

1 Preis: Sergiy Riabokon

Du 03 mai au 01 juin exposition, salle des chevaliers

“7e Salon international de la caricature et du cartoon de Vianden”

Thème 2014 "La chaise"

exposition ouverte tous les jours de 10:00-18:00 hrs.

plus d'infos: www.caricature.eu

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Siebter „Salon international de la caricature et du cartoon“
Der Stuhl in den verschiedensten Formen
97 Werke sind noch bis zum 1. Juni auf Schloss Vianden zu sehen

Text von ARMAND WAGNER

Seit Samstag und noch bis zum 1. Juni bietet das Viandener Schloss wieder den passenden Rahmen für eine der wichtigsten kulturellen Veranstaltungen des Ourstädtchens, den „Salon international de la caricature et du cartoon“. Das Thema 2014 ist, nach „The Egg“ und „Art“ in den Jahren zuvor, „The chair“ (der Stuhl). Sieger des von „Luxemburger Wort“-Mitarbeiter Florin Balaban ins Leben gerufenen Salons ist der ukrainische Zeichner Sergiy Riabokon.
„Die Nutzung eines Stuhls war in der Antike weltweit den Königen vorbehalten. Dieser Stuhl, auch Thron genannt, war größtenteils oberhalb eines Podiums installiert, was dem König erlaubte, die stehenden Untertanen zu dominieren“, so Francine Peffer-Keiser, Mitglied des Exekutivkomitees des „Naturpark Our“, der neben den „Amis du Château de Vianden“ als Mitorganisator des Festivals fungiert, in ihrer Ansprache.
Heutzutage gibt es Stühle in den verschiedensten Formen wie unter anderem Hocker, Kinderstühle, Liegestühle, Bürostühle, elektrische Stuhl bis hin zu Louis-XIII-Stuhl. Sie wurden zu Gebrauchsgegenständen des Alltags, so Francine Peffer-Keiser, die treffend zitierte: „Sagt den Menschen, unsere Galaxie bestehe aus einer Milliarde von Sternen, und sie werden es glauben. Sagt ihnen, der Stuhl sei frisch gestrichen, und ihr könnt sicher sein, dass sie daran tasten werden, um sich zu überzeugen“.
Und an das Thema „Der Stuhl“ in all seinen Formen und Facetten wagten sich dann auch zahlreiche Künstler heran, wie etwa der Gründer und Organisator des Salons, Florin Balaban, anschließend darlegen konnte. Seit nunmehr sieben Jahren habe das Interesse an der Teilnahme an diesem Wettbewerb nicht abgenommen, so Balaban. Ganz im Gegenteil! So wurden alleine in diesem Jahr 1 072 Karikaturen von 514 Zeichnern aus 67 Ländern zum Thema eingereicht.
Neben den internationalen politischen Problemen standen unter anderem auch wieder die Interessen und Probleme des „kleinen Mannes“ im Fokus der Zeichner. Keine leichte Aufgabe demnach für die diesjährige Jury, bestehend aus Florin Balaban, Gérard Claude, Francine Peffer-Keiser, Pit Holweck und Jengel Klasen, die 97 besten Zeichnungen für die Ausstellung im Rittersaal der Hofburg auszuwählen. Als Sieger ging der Ukrainer Sergiy Riabokon hervor. Der zweite Platz ging an Oleksy Kustovsky, genannt „Kusto“ (Ukraine), gefolgt von Mihail Ignat (Rumänien). Folgende drei Künstler erhielten eine Auszeichnung: Shirdel Hossein (Iran), Pavel Gabriel (Rumänien) und Andrei Popov (Russische Föderation). Angesichts der derzeitigen internationalen Konflikte war es lediglich Pavel Gabriel, der bei der Preisüberreichung anwesend war.
Neben den 97 Zeichnungen von 85 internationalen Künstlern sind im Rittersaal des Weiteren auch 21 Werke des „Ehrengastes“ der Ausstellung, dem niederländischen Cartoonisten Tom Janssen, zu sehen. Janssen zeichnet für die Tageszeitung Trouw und zahlreiche Lokalblätter. Seine überwiegend politischen Karikaturen erscheinen auch im International Herald Tribune, Time Magazine, Le Monde und The New York Times. 2006 wurde er mit dem dritten Preis des „World Press Cartoon“-Wettbewerbs ausgezeichnet.
Die Ausstellung ist noch bis zum 1. Juni im Viandener Schloss zu sehen. Über die Sommermonate kann sie im „Musée de la caricature et du cartoon“ in Vianden besichtigt werden.

Quelle: Luxemburger Wort vom Montag, 5. Mai 2014, Seite 17

Quatuor Louvigny

Reservierungen unter: (+352) 834108-1 / caisse(at)castle-vianden.lu

Eintrittspreise: Mitglieder der Viandener Schlossfreunde 10.- Nicht-Mitglieder: 15.-

Programm

Programm :
Alexandre Borodine (1833-1887)

Quatuor à cordes N° 1
1. Moderato - Allegro
2. Andante con moto
3. Scherzo. Prestissimo
4. Andante - Allegro risoluto



César Frank (1822-1890)

Quintette pour piano et cordes en fa mineur
1. Molto moderato - quasi lento
2. Lento con molto sentimento
3. Allegro non troppo ma con fuoco

Philippe Koch – violon, Laurence Koch - violon,
Ilan Schneider - alto, Luc Dewez – violoncelle

Piano : Michèle Kerschenmeyer

Thematische Animationen mit Milites Viennenses

Am 5. und 6. Juli:
MILITÄRLEBEN IM 17. JAHRHUNDERT

Musketendonner hallt von den Burgmauern wider … Befehle dringen durch die Rauchschwaden … MILITES VIENNENSES greift zu den Waffen und bereitet sich auf den Kampf vor.
Vorstellung der Soldatenausrüstung im Dreissigjährigen Krieg, Wachrunden, Drill und Schiessvorführungen finden in verschiedenen Bereichen von Schloss Vianden statt. Bei geführten Besichtigungen wird das Verteidigungssystem der Festung den
Besuchern vor Augen geführt.

Mehr Infos: http://milites-viennenses.org

„Wiener Sängerrunde“

Am 10. Juli 2014 um 16:00 Uhr Konzert im Vic Abens-Saal

Die „Wiener Sängerrunde“ wurde 1978 von Karl-Hans Straßl gegründet, einem Schüler des bekannten österreichischen Komponisten und Chorleiters Prof. Leo Lehner, und ist ein gemischter Chor. Nach dem Motto „Singen kann jeder“ singen heute über 50 ambitionierte Sängerinnen und Sänger in der „Wiener Sängerrunde“. Karl-Hans Straßl leitete den Chor von 1978 bis Anfang 2000, seit 2000 ist sein Sohn Karl-Gerhard Straßl erster Chorleiter und Karl-Hans Straßl zweiter Chorleiter.
Die „Wiener Sängerrunde“ singt in- und ausländische Volkslieder in den Originalsprachen, Wiener Musik (aus der Johann-Strauß-Ära), ernste Musik, sakrale Werke (Motetten, Messen, Oratorien) und moderne Musik. Zeitgenössische Chormusik ist der „Wiener Sängerrunde“ ein besonderes Anliegen, weshalb Werke bekannter Chorkomponisten wie Heinz Kratochwil, Herbert Ortmayr, Herwig Reiter und Gerhard Fitzinger regelmäßig aufgeführt werden. Enge Kontakte und Kompositionsaufträge führten dazu, dass einige Werke der „Wiener Sängerrunde“ gewidmet wurden.

mehr infos: http://www.wiener-saengerrunde.at

Reservierungen unter: (+352) 834108-1 / caisse(at)castle-vianden.lu

Freier Eintritt für alle Mitglieder der Viandener Schlossfreunde Nicht-Mitglieder: 6.-

Am 12. Juli 2014 um 15:00 Uhr Konzert

Fanfare St. ALDEGONDIS (NL)


Het 6500 inwoners tellende dorp Maasbree ligt in de Nederlandse provincie Limburg. De fanfare van het dorp is opgericht in 1911 en vierde in 2011 haar 100-jarig bestaan. De vereniging heeft een korps met 55 muzikanten.
Daarnaast zijn nog 35 kinderen bezig met de muziekopleiding. Fanfare St. Aldegondis heeft een jong orkest. Van de muzikanten zijn er liefst 36 die jonger zijn dan 30 jaar en van hen zitten er 20 nog in de tienerjaren. Ongeveer eenmaal in de 3 jaar, organiseert Fanfare St. Aldegondis een buitenlandse concertreis. De laatste keer was dat in 2011, toen de Oostenrijkse hoofdstad Wenen werd bezocht.
De muzikanten hebben nog steeds goede herinneringen aan de concerten in het Stadtpark en bij het beroemde Schloss Schönbrunn. Het korps kijkt al uit naar het concert bij Chateau de Vianden op 12 juli 2014.
Op concertreizen speelt Fanfare St. Aldegondis lichte, onderhoudende muziek. Het programma bestaat uit een mix van pop en musical. Daags na het concert in Vianden zal St. Aldegondis op zondag 13 juli een concert verzorgen op de bekende Place d’Armes in Luxembourg.


Reservierungen unter:(+352) 834108-1 / caisse(at)castle-vianden.lu

Freier Eintritt für alle Mitglieder der Viandener Schlossfreunde Nicht-Mitglieder: 6.-

Fanfare St. ALDEGONDIS (NL)

Thematische Animationen mit Milites Viennenses

Am 12. und 13. Juli:

HISTORISCHE KÜCHE, ZUTATEN, GESCHMACK

Es herrscht Aufregung in der grossen Küche: der Hausherr erwartet Gäste! Für die Mannschaft von MILITES VIENNENSES gilt es keine Zeit zu verlieren, ein Bankett muss vorbereitet werden …
Vorstellung der Küchenutensilien, Vorbereitung der Speisen, Gewürze – nichts wird dem Zufall überlassen. Die Besucher können sehen und kosten!
Wie kommen die Lebensmittel vom Feld auf den Tisch? Im Rahmen der Darstellungen wird dem Besucher die Lebensmittelbeschaffung und verwertung erläutert.

SPIELE IM BURGHOF
Die Besucher können sich an alten Spielen versuchen:
Kegelspiel, Veiner Tenee Gii-Spill, und andere …

Concert de la Fanfare "La Réunion" Hostert

Am 13. Juli 2014 um 16:00 Uhr Konzert Vic Abens-Saal

Reservierungen unter: (+352) 834108-1 /
caisse(at)castle-vianden.lu

Freier Eintritt für alle Mitglieder der Viandener Schlossfreunde / Nicht-Mitglieder: 6.-

Mehr infos: http://www.fanfarehostert.lu

Programme

Mittelalterfest

Vom 26. Juli bis 3. August 2014 Mittelalterfest
GRÖSSTES MITTELALTER-SPEKTAKEL IN LUXEMBURG
und Großregion, vor einer spektakulären Kulisse, mit Ritter-Romantik, Mittelalter-Musik und Gaukler-Gaudi.
Das Ritter-Fest hat sich mittlerweile zu einem jährlichen Fixpunkt auf Burg Vianden etabliert. Die 13. Auflage des bunten Treibens geht vom 26. Juli bis 3. August 2014 in Szene und verspricht ein vielfältiges und spektakuläres Programm. Mehr als 100 Mitwirkende werden über neun Tage die gesamte Burganlage mit mittelalterlichem Leben füllen.
Während dieser Zeit erleben die Besucher im imposanten Wahrzeichen der Stadt ein buntes, mittelalterliches Treiben, mit Ritterlagern, Feuer- und Kampfshows, Gauklern, Minnesängern Kalligraphie und Greifvogelvorführung.
Wir entführen Sie neun Tage lang in eine längst vergangene Zeit. Neben atemberaubenden Ritterkämpfen und temperamentvoller Musik erwartet Sie ein wunderschöner Mittelaltermarkt mit Handwerkern und allerlei feinsten Genüssen für den Gaumen.

Sehen, hören, schmecken, riechen,
staunen und erleben Sie als Besucher
unvergessliche neun Tage auf Burg

Vianden.
Mehr infos

The world meets in Luxembourg

THE VIANDEN INTERNATIONAL MUSIC FESTIVAL AND SCHOOL

Vom 11. bis 25. AUGUST 2014 “The world meets in Luxembourg”


Konzerte
14. August: 19:30 Uhr Vic Abens-Saal “Faculty recital”
16. August: 20:00 Uhr Vic Abens-Saal “Student concert”
21. August: 19:30 Uhr Vic Abens-Saal “Student concert”
24. August: 15:00 Uhr Open-Air concert “Student concert”
15:45 Uhr Kapelle “Student concert”
16:30 Uhr Vic Abens-Saal “Student concert”
18:30 Uhr Tarverna “Student concert”

Reservierungen unter: (+352) 834108-1 / caisse@castle-vianden.lu


mehr infos: http://viandenfestival.eu/

Otto Dix

Otto Dix (02.12.1891 Untermhaus, heute Gera – 25.07.1969 Singen)

Otto Dix hat sich immer als „Arbeiterkind“ verstanden. Aus einfachen Verhältnissen stammend, sind seine Werke stets dem Realismus verpflichtet. Schon in der Schulzeit fiel sein aussergewöhnliches zeichnerisches Talent auf. Dix hat uns mehr als 6.000 Grafiken hinterlassen. Und auch in den hier ausgestellten Lithografien kommt die zeichnerische Betonung zum Ausdruck. Ein Stipendium des Fürsten von Reuss ermöglichte ihm ein Stipendium an der Kunstgewerbeschule in Dresden. Hier studierte er die Alten Meister der Dresdner Gemäldegalerie. Gleichzeitig schuf er aber schon seine ersten expressionistischen Werke. Noch vor Beginn des Ersten Welkriges experimentierte Otto Dix mit kubistischen und futuristischen Formen. Schon früh kristallisierte sich sein Profil heraus: Avantgardistisch, expressionistisch sozialkritisch und dabei stets um Realismus bemüht.

Dix zog freiwillig in den Krieg und diente als MG-Schütze an Ost- und Westfront. Die Kreigserlebnisse des durchaus gebildeten jungen Mannes führten zu seiner kritischen Distanz zur Religion. Weit später sagte er, dass er in den Schützengräben verlernt habe, an das „Folget mir nach!“ zu glauben.

Seit 1919 hatte er intensiven Kontakt zur Berliner Dadaisten Szene. 1937 wurden mehr als 250 seiner Bilder als „entartete Kunst“aus deutschen Museen entfernt.

Auch wenn sich Dix weder mit dem „Sozialistischen Realismus“ in der Kunst der damaligen DDR indentifizierten konnte, noch mit der abstrakten Kunst im Westen wurde er in beiden Ländern hoch geschätzt und geehrt.

Von seinen Erlebnissen im Krieg und der Zeit der Verfolgung durch die Nazis geprägt, war Otto Dix immer Atheist gewesen, der aber seinen Gottesbezug nie verloren hat. Das kommt besonders in seinem Spätwerk zum Ausdruck. Ihm als Realist geht es darum, zu zeigen, wie die christliche Religion uns im Alltag begegnet. „Das Christliche ist keine Atelier-Idee. Mein Leben war Anlass genug, die Passion am Bruder, ja am eigenen Leib durch zu leben. Hiob, Christophorus, Der verlorene Sohn, Petrus mit dem Hahn - das alles sind nicht einfach biblische Themen, die ich um ihrer Interessantheit willen gestaltete, sondern sie sind Gleichnisse meiner selbst und der Menschheit." (Otto Dix)

Die hier gezeigten 33 Lithografien entstanden 1959 / 1960 und wurden vom Käthe Vogel Verlag Berlin heraus gegeben. Dix hatte den Auftrag, das Matthäus-Evangelium zu illustrieren, statt dessen hat er es einfach mit schwarzer Lithokreide bebildert. Es ist mehr als das im Expressionismus übliche Schwarz. Im Spätwerk kehrt Dix zum Expressionismus zurück. Aber hier ist das Schwarz die Botschaft an sich. Dies wird kaum deutlicher als in den Opferszenen. Hier handelt es sich bei allen vier Opferszenen um Menschenopfer.

Da sehen wir einen kraftvollen Abraham, alttestamentarisch erhebt er ein grosses Schlachtmesser über seinen Sohn Isaak, bereit die eigenen Gefühle für den Sohn zu überwinden, die Liebe zu leugnen und nur Gott gehorsam zu sein. Der Sohn indes liegt das Ende vor Augen auf dem sorgsam aufgeschichteten Holzhaufen, um nach der Tat verbrannt zu werden. Selbst das Holz ist ordentlich aufgeschichtet. Die schützende Hand Gottes hält Abraham zurück. Gott wollte nur seinen bedingungslosen Gehorsam prüfen. Abraham schaut fast schon ärgerlich zu Gott, warum er ihn am Gehorsam hindere. Dieses Gleichnis ist für Otto Dix nicht Kritik am Christentum, sondern Aufforderung dazu. Wie oft stellt der Mensch Diziplin und Gehorsam über die Liebe? Es ist als wollte uns der Künstler fragen, sollte nicht doch die Liebe über allem stehen? Hat vielleicht Abraham die Prüfung nicht bestanden? Hätte er nicht, seinem Sohn zu Liebe sich Gott entgegen stellen müssen?
Genau das ist die Situation im nächsten Opferbild. Im Blutrausch tummeln sich die Knechte des Todes, wie von König Herodes befohlen, um die Kinder unter zwei Jahren zu töten. Alle. Nur weil Herodes Angst hat um seinen Thron. Aberwitzig genug, hier ist auch keine schützende Hand Gottes zur Stelle. Hier tobt das Grauen, fliesst das Blut und selbst das Kind in den Fängen des Schergen hat keine Aussicht auf Überleben. Auch das ist Leben. Sinnloses Töten und der Betrachter macht sich zum hilflosen Zeugen des Gemetzels. Und das sind wir oft genug, hilflose Zuschauer.

Die nächste Opferszene wird noch aberwitziger. Da hält eine wahnsinnig und doch verzweifelt schauende Salome eine Schale in den zierlichen Händen und darauf der Kopf Johannes des Täufers. Er hat sie fasziniert, sie hat sich in ihn verliebt und er hat ihre Liebe verschmäht. Hier geht es Dix nicht um ein Tatmotiv wie im Kriminalroman, sondern um das alte Thema seit Kain und Abel: Was macht den Menschen böse? Verrückt? Verzweifelt? Wenn er nicht genug geliebt wird. Der Mensch macht sich zu oft und zu stark von der Wertschätzung und Liebe anderer abhängig.

Beim Verrat Christi durch den Kuss des Judas ist es auffallend, dass der Judas starke Selbstbildnerische Züge trägt. Das ist wohl weniger als Selbstcharakterisiserung des Künstlers zu verstehen, als vielmehr ein Hinweis wiederum auf den Betrachter. Hätten nicht wir alle wie Judas gehandelt? War es nicht bequemer Jesus von Nazareth zu verraten, als sich auf seine Seite zu stellen? Ist es nicht erschreckend, wie sich unser Leben ändern müsste, würden wir Christus ernst nehmen? Daraus ergibt sich nicht nur nickendes Verständnis für den Schuft, den Verräter, vieleicht sogar etwas Vergebendes, sondern es ist Apell an uns die Stärke zu entwickeln bei Gott und der Liebe zu bleiben.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es Otto Dix in seiner Illustration des Matthäus-Evangelium darum geht, uns einen Spiegel vor zu halten. Auch wenn wir uns christlich nennen, sind wir noch weit entfernt von der Lehre des Jesus von Nazareth. Dies ist nicht nur Analyse sondern Aufforderung. Die Aufforderung eines Atheisten, darüber nach zu denken und in uns nachzuforschen, ob es nicht doch besser ist, der Liebe zu folgen.

Thomas Emmerling, Klausenburg

Marc Chagall

Marc Chagall

“La Bible” (Verve l , 1956) und
“Dessins pour la Bible” ( Verve ll , 1960 )

(¬¬*1887 Vitebsk – 1985 Saint-Paul-de-Vence)
Als sich Marc Chagall Anfang der Fünfziger Jahre an die Kreation der Farblithografien zur Verve- Bibel l begab, hatte er bereits über seine Verleger Cassier in Berlin und Vollard in Paris die Technik der Schwarz-Weiss-Radierungen verwendet um in den dreissiger Jahren bei Tériade seine 105 Radierungen zur Bibel zu schaffen, der Radierungszyklus erschien aber erst 1957, also ein Jahr spater als die Farblithografien der Verve-Bibel l.

So sind diese Farblithografien der Verve-Bibel l und auch der 1960 edierten Verve-Bibel ll die kontinuierliche Fortsetzung seiner Beschaftigung mit der Bibel und den biblischen Themen , die für ihn zeitlebens im Zentrum seines Schaffens standen und fortan stehen sollten.

Sie waren auch Inspiration für seine spater geschaffen berühmten Glasfenster in den Kirchen und Kathedralen der Welt, die alle diese biblischen Themen aufgriffen und- den poetischen Kompositionen und Formen seiner Farblithografieren folgend – dem Prinzip der lichtdurchfluteten Farben treu blieben, ja diesen Prinzip noch überhöhten durch die Glasmalerei.

1960 bis 1962 entstanden die Vitraux de Jérusalem, 1963 und 1968 schuf Chagall die Fenster für die Kathedrale von Metz, 1970 für das Frauenmünster in Zürich und im Jahr 1973/74 fertigte er die an Farbintensitat und Ausdruckskraft so bedeutenden und berühmten Fenster in der Kathedrale von Remis, gekrönt von den Fenstern für St. Stephan in Mainz im Jahre 1977, in denen er auch die grossen Themen des Neuen Testamentes aufgriff und aus seinem jüdischen Glauben heraus die Brücken zwischen Altem und Neuem Testament bildlich aufzeigte.

Immer auch schwingen Motive und Formen der Bildersprache seiner Heimat Weissrussland mit, Reminiszenzen an die Ikonenmalerei der Russisch-Orthodoxen Kirche ebenso wie folkloristisch anmutende Szenen einer vorher noch nie da gewesenen, faszinierenden Bilderpoesie, überflutet von einzigartiger Farbgebung und engelgleich schwebenden Figuren und Formen.

Seine Malerei ist vollen Anmut und Poesie, duftig, zart, ausdrucksstark, auf Wesentliche zentriert, nie aber rational abstrahierend, sondern neue Wirklichkeiten schaffend. Er selbst drückte das so aus : „Unsere ganze innere Walt ist Wirklichkeit – vielleicht sogar wirklicher als die sichtbare Welt“. Das ist das eigentlich Geniale an Chagall: Er schuf mystische Botschaften, tief in seiner Seele verwurzelte Glaubensinhalte, in denen wir als Betrachter teilhaben dürfen an seinem „ Zwiegesprach mit Gott “, vielleicht das schönste Geschenk, das uns ein Künstler je zuteil werden liess.

„ Sind Malerei und Farbe nicht von Liebe inspiriert? Ist Malerei nicht einfach nur die Spiegelung unseres inneren Selbst…?“ , so treffend charakterisierte Marc Chagall das „Geheiminis“ seiner Bilder.

Bei seinen Illustrationen zu den Themen Paradies, Engel, Vertreibung, Abraham und Isaac, Moses mit den Gesetzestafeln, den er unzahlige Male in immer wieder unterschiendlichen Farben und Kompositionen darstellte, deuten viele Bildmerkmale auf die farbige „Symbolsprache“ hin.

David mit der Harfe, manche Engelsköpfe, aber auch das „bipolare Gesicht“ bei „David und Betsabe“ sind so gemalt, dass uns eis Auge anschaut, dem Betrachter zugewandt ist, das andere Auge aber zur Seite blickt, in eine andere Welt, gleichermassen die uns hier umgebende Welt „transzendierend“ (cf. Titelbild des Katalogs) .

Dieser Effekt wird oft noch dadurch verstarkt, dass Chagall seine Figuren und Gesichter mit einem „schauenden“ Auge und einem „blind wirkenden“ Auge ohne Licht und Glanz in der Pupille, darstellt , seine „Engel“ blicken oft „bipolar“ in zwei Richtungen, zur Erde, zu und uns magisch anziehende, transzendente Welt.

Chagall verwendet die bei ihm auffallend intensive und für seine Malerei so typische Farbe „Blau“ z. B. immer dann, wenn er das Mystische und die Bestandigkeit der Gottesgegenwart darstellen will. Mit Gelb verdeutlich er die erlebbare und erfahrbare Prasenz Gottes unmittelbar in uns und um uns herum. Mit der Farbe „Grün“ wird das Neue, die Verschmelzung zweier Pole (Gelb und Blau) dargestellt. So wahlt er diese Farbe zur Gestaltung der Themen zum Neuen Testament bei seinen Glasfenstern in Zürich, wahrend er die das Mittelfenster „umrahmenden“ Vertikalfenster, welche Szenen aus dem Alten Testament prasentieren, in Gelb (rechts) und Blau (links) gestaltet.

Die Farbe „Grün“ taucht immer auch dann auf, wenn zwei Menschen miteinander verschmelzen, wenn aus den Komplementarfarben „blau“ und „gelb“ durch Vereinigung dieser Farben etwas ganz Neues, noch nie vorher Existentes, dargestellt werden soll. Oft findet sich dieses „Grün“ im Zentrum seiner auf Blumen gebetteten Liebespaare oder Brautpaare, aber auch beim „Hohelied Salomons “.

Fische symbolisieren das „Verlassliche“ , das Bestandige.

Sprossen und Leitern stehen für die „Jakobsleiter“ die uns direkt ins Paradies führen soll. Und hier sind überraschende und beglückende Parallelen zu Mirós Werk zu verzeichnen.

Der „Halbmond“, der sich oft in den Körperbiegungen und – Krümmungen der von ihm skizzierten Personen wiederfindet, steht entweder für „Wandel“ , dringend erforderliche Umkehr, oder aber bedeutsame, sich gerade vollziehende Wechsel und Weiterentwicklungen unserer ganz persönlichen Erfahrungen und Lebensanschauungen.

Die halbmondförmig gebogenen Figuren auf Chagalls Bildern haben oft die Hande nach vorn ausgestreckt als Versinnbildlichung des „Empfangens“.

Christus wird immer ohne Dornenkrone dargestellt. Nur selten umkranzt ihn ein Heiligenschein.

Oft ist es der „Gekreuzigte“, den wir auf Chagalls Bildern sehen. Und dann ist Christus auch immer „die geopferte Gerechtigkeit“, umrahmt von z.B. brennenden Synagogen als Zeichen das unsaglichen Leids und der Verfolgung der Juden durch die Jahrhunderte hinweg.

Doch nie erschöpfen sich Chagalls Illustrationen biblischer Szenen in der Darstellung des Leidens, der Gewalt, der Sünde, des Opfers, der Verfolgung. Immer wieder zeigt er uns den „Ausweg“ aus der Dunkelheit, die „Leiter“ zum Paradies, den Weg und die Hoffnung auf das Heil und unsere Vervollkommnung in Gott.

Chagall ist es mit den poetischen Mitteln seiner farbenprachtigen und symbolreichen Malerei auf geniale Weise gelungen, die hinter seiner Schaffenskraft stehende unendliche Liebe zum Schöpfer und zu den Menschen in Bildern auszudrücken, die uns Hoffnung. Halt, Trost und Zuversicht, ja Gewissheit vermittel, eines Tages aus dem „Tal der Tranen“ zum Licht zu gelangen. Sein ganzes Werk ist vor allem auch Gebet, mit dem er uns beglückt und an dem er uns teilhaben lasst.



Heinz Ess, Daleiden

Thematische Animationen mit Milites Viennenses

Am 30. und 31. August und am 6. und 7. September

STICKKUNST IM 13. JAHRHUNDERT

Die Geschichte der Yolanda von Vianden

Im grossen Saal haben sich die Stickerinnen von MILITES VIENNENSES zusammengesetzt, um an der Tapisserie mit Lebensszenen der seligen Yolanda von Vianden zu arbeiten. Die Besucher entdecken hier die Kunst des Teppichbestickens im 13. Jahrhundert mittels Wollfaden auf Leinwand. Die Legende von Yolanda wird anhand der auf der Leinwand abgebildeten Szenen erzählt.

SKRIPTORIUM : DIE SCHRIFT IM 13. JAHRHUNDERT

Der Schreiber von MILITES VIENNENSES bereitet die Farben und spitzt die Federn, bevor er damit beginnt den zu kopierenden Text auf Pergament zu bringen. Die Entdeckung der alten Techniken und Schreibversuche mit der Feder werden für den Besucher erlebbar. Der interessierte Besucher erhält auch detaillierte Erklärungen zu dem Stellenwert des Schreibens im 13. Jahrhundert.


BOGENSCHIESSEN
Die Besucher können sich im Burghof im Bogenschiessen versuchen, betreut
und angeleitet von den Bogenschützen der MILITES VIENNENSES.

Fête du Livre - Bücherfest - Bicherfest

Am 20. & 21. September 2014 von 10:00 bis 18:00 Uhr

Für Vianden die Identität ‚Cité littéraire’ zu entwickeln, lag eigentlich auf der Hand. Victor Hugo fühlte sich hier wohl, der Nationalkomponist Edmond de la Fontaine, genannt Dicks, lebte und arbeitete hier, und René Engelmann, in Fachkreisen als Literat geschätzt, war gebürtiger Viandener.
Der 200. Geburtstag Victor Hugos mit der Neueröffnung des Museums war der ideale Startmoment, um sich verstärkt dem Thema Literatur zu widmen. Im Januar 2002 wurde die ‚KultOUReilen’ asbl gegründet und seit 2002 findet jeweils im September das ‚Bicherfest’ statt. Im April 2004 wurde die ‚Ourdall-Bibliothéik’ eröffnet.

BÜCHERFEST 2014: 20. & 21. SEPT.
Eintritt gratis an beiden Tagen!

Für 2 Tage wird das Viandener Schloss Treffpunkt für Leseratten, Kultur- und Literaturfreunde: Bouquinisten, Antiquare, Verlage und Sammler stellen aus. Dazu ein Programm mit Lesungen, Buch-Kunsthandwerk, Kinderprogramm, Ausstellungen, Konzert, Musik.

21. September 2014 um16:00 Uhr Konzert
LuxOnions & Friends

mehr Infos: www.cite-litteraire.lu

Programme zum Download hier: fete-du-livre-vianden-2014-neu.pdf [3.704 KB]

Workshops: Druckgrafik, Radierungskurs

Der angebotene Kurs unter der Leitung von MICHELLE HOTHUM richtet sich an Anfänger.
Die Teilnehmer werden zunächst in die Technik der Radierung (Kupferstich) eingeführt. Danach stehen die Gestaltung und die Gravur von Radierung-platten auf dem Programm. Im weiteren Verlauf des Kurses werden die Teilnehmer die von ihnen gestalteten Motive mittels einer Druckpresse auf spezielles Papier drucken.

2 Tage Workshop am Wochenende 10.00 – 12.30 und 14.00 – 17.00 Uhr

Kursgebühr: 180 Euro. Max.
Teilnehmerzahl: 6 Personen
Material/Werkzeuge werden für die Kursdauer zur Verfügung gestellt.
Verbrauchsmaterial (Papier/Druckfarben/Radierplatten) sind in der Kursgebühr inbegriffen.

Termine:

Sa./So. 27./28. September 2014

Sa./So. 25./26. Oktober 2014

Anmeldungen:http://angelsbymichel.weebly.com/workshops.html

Workshops: Mit Feder und Tinte

… ad majorem gloriam Dei

Schreiben wie in einem mittelalterlichen Scriptorium.

Ein Kalligraphieworkshop mit dem Buchillustrator und Kalligraphen NORMAN HOTHUM.
Der angebotene Kurs richtet sich an Anfänger. Die Teilnehmer werden zunächst in den Gebrauch mittelalterlicher Alphabete (karolingische Buchschrift, gotische Buchschrift) eingeführt. Die Festlegung eines Schriftspiegels und die Gestaltung von Textseiten stehen ebenfalls auf dem
Kursprogramm. Der Kurs findet im historischen "Bakett-saal" statt.

Dauer des Kurses: 2 Tage jeweils von 10.00 – 12.30 und 14.00 – 17.00 Uhr

Max. Teilnehmerzahl: 8 Personen Material/Werkzeuge: werden für die Kursdauer zur Verfügung gestellt, Verbrauchsmaterialien (Papier/Tinte) sind
in der Kursgebühr inbegriffen.
Kursgebühr: 180 Euro.

Termine:


Sa./So. 27./28. September 2014

Sa./So. 25./26. Oktober 2014

Anmeldungen unter: http://medievalstyleart.weebly.com/workshops.html

FANFARMONIE

Sonntag den 5 Oktober um 15:00 Uhr
Konzert der “Project Windband Harmonie Philomena & Fanfare Maasoever” (NL)

In the Benelux there are in common two kinds of windbands. Normally there is Symphonic Windband (Harmonie) and a Fanfare. The difference is mostly based on having wooden instruments (clarinet, oboe, flute, fagot etc.) or not having these instruments.

Today we present a combination of two worlds! The Symphonic Windband Philomena (Haelen – NL) and Fanfare Maasoever (Roosteren – NL) have decided to organize a concert with a mixture of all the instruments together. A unique possibility to see, hear and feel the most complete sound of all the wind instruments.

Both bands, in daily live, are lead by her conductor Bert van Cruchten. As professional conductor and trombone player in a Dutch army windband, he took the change to make one band with a unique sound.

The programm will contain various music styles, from Ennio Morricone to Deep Purple, traditional march and Spanish pasodoble to African music, played by windplayers and percussionplayers.



Max Kohn

Vom 4. bis 26. Oktober 2014 Ausstellung im Rittersaal

Max Kohn

BILDHAUER - MALER - ZEICHNER - HOLZSCHNEIDER - DRUCKER
Ich gebiete der Materie, nicht sie mir.
Max Kohn

Was war der Auslöser für das künstlerische Interesse?

"Die Lust am Zeichnen sicherlich, die miesen Noten im Schulfach Zeichnen und Malen sicher nicht", gibt der Künstler zu. Die biographische
Frage beantwortet er so: "Ein sechsmonatiger Krankenhausaufenthalt in Köln, ich war damals sieben, der zu den prägenden Erlebnissen in meiner Kindheit gehört, hat unter anderen Erlebnissen vielleicht den Auslöser zu der Arbeit als Zeichner, Bildhauer, gebildet… "Wenn man immer nur still und unbeweglich in einem Zimmer liegt, dann lernt man zu beobachten, die Dinge wahrzunehmen – bis zu dem Augenblick, wo sich einem die Bilder förmlich aufdrängen."

Halloween für Kinder

Am 25. Oktober 2014 um 16:00 Uhr im Weinkeller

Geheimnisvolles Halloween für Kinder

Org.: Association des Parents d’Enfants de Vianden

Barrelhouse Jazzband & Denise Gordon

Am 16. November 2014 um 16:00 Uhr Konzert

Barrelhouse Jazzband & Denise Gordon

Klassischer Jazz mit Charme und Temperament ist das Markenzeichen von Deutschlands renommiertester Band des Traditional Jazz. Mit einem Repertoire von den Klassikern des New-Orleans-Jazz und Swing, bis zu den eigenen Werken im Stile des Blues, Boogie-Woogie und kreolischem Jazz, bietet die Band 100 Jahre mitreißende Jazzgeschichte. „(...) als kämen sie selbst aus New Orleans (...)“ schreibt die Presse über eine Band, deren Musiker Ehrenbürger von New Orleans sind.

Mit Soul, Rhythm ‚n’ Blues, und Gospel hat Denise Gordon für Königin Elisabeth II und a capella vor einer Viertelmillion Menschen für Papst Johannes Paul II gesungen. Als Jazzsängerin machte sie Aufnahmen mit großen Solisten aus New Orleans. Auf der Bühne erreicht sie mit ihrer Stimme und ihrem Charme im Nu die Herzen des Publikums.

Infos: www.barrelhouse-jazzband.com

Reservierungen unter: (+352) 834108-1 / caisse@castle-vianden.lu

Freier Eintritt für alle Mitglieder der Viandener Schlossfreunde!
Nicht-Mitglieder: 15.-

Sängerbond Helvetia

Dën 14. Dezember 2014 ëm 16:00 Auer

SÄNGERBOND HELVETIA GEMENG TANDEL

Weihnachtsoratorium J.S. Bach eemol anescht



De Sängerbond Helvetia mat sengem Orchester wëllt Iech mat zwee Deeler aus dem Weihnachtsoratorium vum J.S. Bach op Chrëschtdag astëmmen.
Niewent de klassesche Chouerwierker ginn d’Rezitativer ersat duerch Lidder vum Kanner- a Jugendchouer.

Solisten sinn: Véronique Windeshausen-Kinnen / Sopran
Jeff Mack / Alt
Emmanuel Junk / Bass

D’Leedung vum Kannerchouer: Catherine Keup-Hengesch

D’Gesamtleedung: Andy Loor

Entrée: 12€
Memberen vuan den Amis du Château de Vianden : 8€

Reservatiounen: (+352) 834108-1 / caisse@castle-vianden.lu



→ Den 12. Dezember 2014 zu Baastenduerf an der Kierch um 20:00 Auer

Salvador Dalí

Vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2014 AUSSTELLUNG

Original-Grafiken von

Salvador Dalí

“Die Welt des Irrationalen"

Farbige Holzschnitte zur Göttlichen Komödie von Dante Alighieri,
Lithografien zu "Don Quichotte", Farbige Kaltnadelradierungen
"Der Decamerone", Photocollagen ...

"Mein ganzer Ehrgeiz auf dem Gebiet der Malerei besteht darin, die Vorstellungsbilder der
konkreten Irrationalität mit der herrschsüchtigsten Genauigkeit sinnfällig zu machen."
(Salvador Dalí)

(c) EuroArt

Dalí – Genie und Vision

Salvador Dalí (1904 – 1989) zählt zu den populärsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. In Erinnerung blieben seine Eskapaden und Extravaganzen. Im Mittelpunkt seiner Kunst stand das Bemühen um die Erschliessung der Welt des Unbewussten und Unterbewusstseins, der Welt der Träume und Wünsche, des Deliriums, der mystischen Visionen und letztlich der tiefen Selbsterkenntnis. Vielfach wurden Dalís Ölgemälde auf Kunstkalendern, Postern und Postkarten reproduziert. Dagegen richten wir mit der Ausstellung auf Schloss Vianden den Blick auf einen weniger bekannten Aspekt: In der Druckgrafik erkannte Dalï schon früh die Möglichkeit, möglichst viele Menschen mit seiner Kunst und seiner Vision zu erreichen. Seine Druckgrafik steht in der grossen Tradition europäischer Kunst: Von den Holzschnitten Dürers über Rembrandts Radierungen bis hin zu den Lithografien Marc Chagalls.

Dalís Grafiken stellen innerhalb seines Gesamtwerkes eine eigenständige, in sich geschlossene Welt dar. Ca. 130 signierte, originale und wissenschaftlich erfasste sowie grösstenteils farbige Druckgrafiken (Radierungen, Holzschnitte, Lithografien, Mixed-Media-Grafiken und Fotocollagen) geben einen Einblick in das vielfältige und innovative druckgrafische Werk des provokanten Exzentrikers. In der ihm eigenen surrealistischen Bildsprache illustrierte Dalí während seiner gesamten Schaffenszeit Werke der Weltliteratur – neben der Bibel auch Cervantes‘ „Don Quichotte“ ( 1956), Dantes „Göttliche Komödie“ (1960) oder Boccaccios „Decamerone“ (1972). So entstanden grosse Zyklen, umfangreiche Mappenwerke und kostbar illustrierte Bücher.

Bei den 100 Bildern der „Göttlichen Komödie“ handelt es sich um das wohl bedeutenste grafische Werk Dalís. Der Künstler orientierte sich bei der Erstellung seiner Illustrationen streng an der von Dante vorgegebenen Form und dem Aufbau des Werkes, so dass einem Einführungsgesang jeweils 33 Gesänge aus Hölle, Fegefeuer (Läuterungsberg) und Paradies folgen. Dalí interessierte sich vor allem für den von Dante so meisterhaft beschriebenen mystischen Weg der „Läuterung“ des Einzelnen bis hin zum höchsten, inneren Kreis im Paradies . Erschreckend grausam dargestellte Visionen stehen liebevoll empfundenen Interpretationen paradiesischer Szenen gegenüber, während expressive Farbgebung sich mit zarten Pastelltönen abwechselt.

In den 10 Radierungen zum Decamerone reizte es Dalí, die oft hocherotischen Erzählungen Boccaccios zu illustrieren. So entstanden auf relativ kleinen Kupferplatten die vielleicht anmutigsten und grazilsten Darstellungen und Zeichnungen weiblicher Schönheit im Werk Dalís.

Dalís Grafiken entstanden nach aufwendigen Vorarbeiten. Er beschäftigte die besten Drucker seiner Zeit. Aussergewöhnlich sind auch Dalís technische Experimente, wie bei dem Zyklus „Don Quichotte“ die Bearbeitung von Lithosteinen mit Farbbeuteln oder die Verwendung gewöhnlicher Essgabeln bei der Gravur von Radierplatten. Aufsehen erregend war seine Aktion, die Farbe auf die Lithoplatten mit Hilfe von Rhinozeros-Hörnern aufzutragen. *

Eine eigene Abteilung innerhalb der Ausstellung zeigt sämtliche Einzelschritte in der Entstehung eines Farbholzschnittmotivs aus Dantes „Göttlicher Komödie“: Zahlreiche Einzelblätter („Dekompositionen“) machen Dalís aufwendige Technik nachvollziehbar und gewähren einen einzigartigen Blick in die Werkstatt des Künstlers.





*= Die Rhinozeros-Hörner wurden angeblich mit Weissbrot ausgefüllt und dann in Lithofarbe getaucht. Diese hat der Künstler kreuzweise aufgetragen, um damit die Windmühlen darzustellen, gegen die Don Quichotte kämpft („Attaque“) Er hat sich in Hommage für Albrecht Dürers „Rhinozeros“ für diese Technik entschieden.





Exponate

"Salvador Dalí - Die Welt des Irrationalen"

- 100 farbige Holzschnitte zur Göttlichen Komödie von Dante Alighieri, Joseph Fôret, Paris, 1960, das zentrale und wohl bedeutenste grafische Werk Dalïs, erstellt im Auftrag der italienischen Regierung zum 700 Geburtstag von Dante Alighieri 1965

- 15 Lithografien zu "Don Quichotte", Joseph Fôret, Paris, 1957, Dalïs erster graphischer Zyklus, inkl. Deckblatt, Angaben zur Edition, Beteiligte Werkstätten, Exp. 38/50

- 10 farbige Kaltnadelradierungen "Der Decamerone", Galerie Börjeson, Malmö, 1972, Exp. 89/150 der schwedischen Ausgabe

- 4 Photocollagen, die einzigen Photocollagen von Dalï (Gesamtauflage 90 Exp.) Photo Selection Düsseldorf 1962 / 1976