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Die Vereinigung Amis du Château de Vianden a.s.b.l. wie d'Veiner Schloossfrënn offiziell heissen, wurde am 11. September 1978 ins Leben gerufen und erhielt durch ministeriellen Beschluss vom 16. Oktober 1978 eine gesetzliche Grundlage. Ihre Aufgabe besteht vor allem in der Verwaltung der Burg Vianden, d'Veiner Schlooss, worunter die Einstellung von Personal, die Betreuung der Besucher, das Mitfinanzieren von Bauarbeiten, die Anschaffung von stilgerechtem Mobiliar, der Unterhalt der Räume, sowie Veranstaltungen kultureller Art und Werbung zu verstehen sind.
Der Veranstaltungskalender des Jahres 2008 ist noch gediegener ausgefallen als seine Vorgänger, gilt es doch dreissig Jahre Veiner Schlossfrënn zu feiern. Um dieses Ereignis zusätzlich zu unterstreichen, wurde die Herausgabe eines Buches beschlossen, das die prominenten Besucher auf Schloss Vianden vorstellt, eine Reihe, die zwar weit zurückreicht, aber nicht vollständig sein kann. Weil die Stadt Vianden ein noch bedeutenderes Jubiläum im gleichen Jahr 2008 beging, die Verleihung der Stadtrechte durch Graf Philipp II. am 22. November 1308, lag es auf der Hand, auch die Persönlichkeiten mit einzubeziehen, die in Vianden weilten, aber nicht die Burg besuchten.
Sowohl die Stadt- als auch die Schlossverwaltung haben vor längerer Zeit ein Goldenes Buch angelegt, in denen sich bereits viele illustre Gäste eingetragen haben und die beide recht vornehm illustriert sind. Diese beiden Dokumentarbände drängten sich regelrecht auf, ihre kunstvoll gestalteten Seiten preiszugeben, um ihrerseits das geplante Werk zu bereichern.
Um das Buch zu verwirklichen konnte noch auf etwas zurückgegriffen werden, das den Veiner Geschichtsfrënn zu verdanken ist. Als Luxemburg im Jahr 1989 seine hundertfünfzig Jahre Unabhängigkeit feierte, hatte diese kulturelle Gemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Vianden eine Ausstellung veranlasst, deren Rahmengestaltung in Fotografien von Persönlichkeiten bestand. Diese Bilddokumentation wurde von den Amis du Château übernommen und ständig erweitert. Sie war und ist eine Fundgrube ersten Ranges, ein Schatz den es zu heben galt, wie es dann auch für den vorliegenden Bildband geschah. Die Gemeindeverwaltung ihrerseits stellte weiteres Bildmaterial zur Verfügung, ebenso die Société Électrique de l'Our. Zur Vervollständigung wurden Begleittexte verfasst und Presseberichte miteinbezogen, so dass dem Betrachter genügend Abwechslung geboten ist. Prominente Besucher aus aller Welt, sowohl auf Schloss Vianden als auch in der Stadt, sind auf diese Art und Weise in Wort und Bild festgehalten und tragen dazu bei, dass ein weiteres Kapitel der Geschichte Viandens nicht in Vergessenheit geraten wird
Ernest Theis
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